Über uns

„Echt stolz auf das, was entstanden ist!“

10.11.12. Rüdiger Köhler, mit seiner Frau Nicole Steppan Haupt-Initiator der Mädchen-Spielgemeinschaft (MSG) Bad Vilbel, im Interview mit Matthias Endres für die Vereinszeitung des SC Dortelweil.

Fragen an Rüdiger Köhler:

Seit wann trainierst Du die Mannschaft?
Wie bist Du mit dem bisherigen Verlauf, mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden? Was ist gut, was könnte noch besser werden?

Kurz vor Ostern entstand zu Hause die Idee gemeinsam mit meiner Frau eine Mädchenmannschaft ins Leben zu rufen. Meine Frau wollte sie trainieren und betreuen.
Wir setzten uns also mit den Vilbeler Vereinen zusammen, präsentierten unsere Idee und hofften auf Unterstützung. Massenheim, Dortelweil und Heilsberg wollten auch direkt mit einsteigen.
Also machten wir reichlich Werbung und begannen Ostern 2011  mit 5 Mädels.
Werbezettel und Aufrufe in der Zeitung führten am Anfang mäßig zu  Erfolg.
Vor den Sommerferien waren wir dann bei 11 Mädchen, die wir in einer Spielrunde anmelden konnten.  Ich trainierte die Mädels dann und meine Frau kümmerte sich um die Jüngeren, die jede Woche neu dazu kamen.  Wir gingen also mit einer U 14 an den Start, die am Saisonende auf Platz 3 der Endtabelle stand.

Kurz vor den Herbstferien waren wir dann bei ca. 40 Mädchen und drei Mannschaften. Jede Woche kamen neue Spielerinnen dazu, Schulen kontaktierten uns und es wurde auf einmal ein Selbstläufer.
Nach 1,5 Jahren haben wir nun 4 Mannschaften – U8, U10, U12 und U14 – mit ca. 65 Mädchen, außer U8 spielen alle erfolgreich in der Runde mit.
Mittlerweile sind wir echt stolz auf das, was entstanden ist.

Wie ist Dein Training aufgebaut?

U8 – alles mit dem Ball. U10 bis U 14: viel mit dem Ball, Ausdauer, Technik, Schusstechnik.

Worauf legst Du besonderen Wert?

Teamgeist und Kameradschaft ist uns wichtig. Die Kinder sollen das Gefühl bekommen, dass sie sich aufeinander verlassen können auch außerhalb des Platzes.

Hast Du selbst Fußball gespielt? Hast Du einen Trainerschein? Willst du einen machen?

Ich selber habe jahrelang Fußball gespielt, Bezirksoberliga Nieder Erlenbach, Bezirksliga in Massenheim und zum Schluss auf dem Heilsberg in der A Liga. Durch eine Verletzung musste ich mit dem Fussballspielen dann aufhören.
Einen Trainerschein habe ich nicht, wäre aber eine Überlegung, einen zu machen.

Hast Du einen Co-Trainer bzw. unterstützenden Betreuer?

Mittlerweile haben wir einige Betreuer bzw. Co-Trainer, aber dennoch zu wenig:
– U8 Nicole Steppan, Winterzeit freitags 15.00 bis 16.00 Uhr Halle in Alt Dortelweil
– U10 Rüdiger Köhler und Ralf Halm, mittwochs Halle Ernst-Reuter-Schule 17.15 bis 19.00 Uhr und freitags 19.00 bis 20.30 Uhr in Alt Dortelweil
– U12 Rüdiger Köhler, mittwochs auf dem Sportplatz in Dortelweil, 17.15 Uhr bis 19.00 Uhr, donnerstags Halle „Altbau“ Bad Vilbel (Feuerwehr), 18.30 bis 20.00 Uhr.
– U14 , Claudia Brüggemann und Yvonne , mittwochs auf dem Sportplatz in Dortelweil von 17.15 bis 19.00 Uhr, donnerstags Halle Bad Vilbel, gleiche Uhrzeit.

Die Betreuung für alle Mannschaften außerhalb des Spieles liegt noch immer bei meiner Frau und mir.

Wie ist die Unterstützung durch den bzw. die Zusammenarbeit mit dem Verein (gemeint ist hier der SCD, auf dessen Gelände das Training im wesentlichen stattfindet)?

Die Zusammenarbeit mit den Vereinen läuft recht gut, könnten sich die Vereine bei den Jungsabteilungen ein Beispiel nehmen. So würde die Jugendarbeit „JSG“ in Vilbel super sein.

Wo sind die großen Unterschiede, ob man Mädels oder Jungs trainiert? Was ist gleich?

Es ist jeder willkommen, keiner wird ausgeschlossen, der Zusammenhalt bei den Mädels ist stärker.
Beim Training an sich gibt es keinen Unterschied, mit Jungs habe ich  genauso trainiert.
Tabellensituation in der momentanen Punktrunde : U14 Platz 1, U12 Platz 1, U10 Platz 3.

Noch ein paar persönliche Dinge über Dich: Alter, Geburtsort, Beruf, Familie, Kinder …?

Rüdiger Köhler, 44 Jahre, Arbeiter bei der Stadt Bad Vilbel, Vater von 4 Kindern.